- BAU ABC
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- Wärmedämmverbundsysteme
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- Sind Außenwandbekleidungen, die aus einer Dämmschicht und der unmittelbar darauf aufgebrachten Putzschicht bestehen. Als Wärmedämmstoffe werden in der Regel expandiertes Polystyrol und Mineralfaserdämmstoffe verwendet. Die Dämmschicht wird mit dem Untergrund verklebt, mechanisch verankert bzw. verklebt und mit Dübeln mechanisch verankert und erhält auf der Außenseite einen Witterungsschutz durch einen mit Fasergewebe bewehrten Kunstharzmörtel oder einen mineralischen Putz. Die erforderliche Dübelanzahl richtet sich nach der Windsogbelastung der entsprechenden Gebäudehöhe bis zu 20 m. Für Gebäudehöhen über 20 m ist die erforderliche Anzahl der Dübel zu bemessen.
- Zudem sind an den Fensterecken zusätzlich diagonale Bewehrungsgewebeeinlagen zur Vermeidung von Rissbildungen im Unterputz erforderlich. Die Anschlüsse der Dämmstoffschicht an Fensteröffnungen und Türen erfolgen in Form von vorkomprimierten Dichtungsbändern.
- Grundsätzlich sind nur Systemkomponenten eines Systemanbieters zu verwenden, wobei die Herstellervorschriften zwingend zu berücksichtigen sind.
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- Wärmebrücken
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- Als Wärmebrücke wird eine Stelle erhöhter Wärmeleitfähigkeit in einem sonst gut gedämmten Bauteil bezeichnet. Entsprechend den Eigenschaften der Bauteile sowie in Abhängigkeit der verschiedenen Wärmetransportvorgänge sind unterschiedliche Arten von Wärmebrücken zu beachten.
- Konstruktive bzw. stoffbedingte Wärmebrücken, mit einem Wechsel der Wärmeleitfähigkeiten innerhalb einer oder mehrerer Bauteilschichten
- Geometrische Wärmebrücken, mit einer Vergrößerung der wärmeaufnehmenden oder abgebenden Fläche
- Konvektive Wärmebrücken, bei denen ein Wärmetransport durch Wärmemitführung bedingt durch Fugendurchlässigkeiten entsteht
- Umgebungsbedingte Wärmebrücken, mit örtlich unterschiedlichen Oberflächentemperaturen bzw. Energieangeboten
Gleichwohl sind Kombinationen der beschriebenen Arten möglich. Wärmebrücken können zudem linienförmig (zweidimensional) oder auch punktförmig (dreidimensional) auftreten.
Weiße Wanne
Abdichtungen aus wasserundurchlässigem Beton im Vergleich zu Abdichtungen aus bituminösen Stoffen (Schwarze Wanne). Hierbei übernimmt der Beton zusätzlich zur tragenden Funktion auch die abdichtende Aufgabe. WU-Beton ist wasserundurchlässig, nicht aber wasserdicht! Beton gilt als wasserundurchlässig, wenn bei der Prüfung gemäß
DIN 1048 bei einem 5 bar wirkenden Wasserdruck innerhalb von 72 Stunden die Eindringtiefe nicht größer als 5 cm ist. Wasserundurchlässiger Beton ist mindestens in der Festigkeitsklasse B 25 nach DIN 1045 herzustellen und zu verarbeiten. Er muss ein möglichst dichtes Gefüge aufweisen, dieses wird erreicht durch dichtes Zementsteingefüge, Zuschlag mit dichtem Gefüge sowie der innigen Verbindung zwischen Zementstein und Zuschlag. Ein Wasserzementwert (Verhältnis von Wasser- und Zementgehalt) von w/z=0,6 darf bei wasserundurchlässigem Beton keinesfalls überschritten werden. Die Wasserundurchlässigkeit des Betons kann jedoch durch Risse beeinträchtigt werden. Da diese Rissbildung nicht vermieden werden kann, da sie während des Erhärtens des Betons zwangsläufig auftritt, ist die Rissbreite auf ein unschädliches Maß zu begrenzen. Durch zusätzliche filigrane Bewehrung ist die Rissweite, abhängig von der Wasserbeanspruchung, auf max. 0,4 mm (Innenbauteile) zu beschränken. Zudem sind die einzelnen Risse durch diese Zusatzbewehrung günstig zu verteilen.
Bei Kellern im Grundwasser, die dem dauernden Aufenthalt von Menschen dienen und daher beheizt werden müssen, sind Wärmedämmungen erforderlich. Bauteile aus wasserundurchlässigem Beton sind so zu konstruieren und zu nutzen, dass das durch sie transportierten Wasser in Form von Wasserdampf im Rauminneren sicher und schadensfrei verdunsten kann. Wird die Verdunstung durch dampfdichte Boden- oder Wandbeläge behindert, so staut sich unter den Belägen das Wasser und es können Schäden entstehen.
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